Der Expertenstandard fordert, dass Pflegekräfte sich dafür einsetzen, dass ihre Patient*innen sich einer Gemeinschaft zugehörig fühlen und nicht das Gefühl haben, auf Grund ihrer Krankheit ausgeschlossen zu werden. Diese Kompetenz sollen Pflegekräfte dann auch an andere Personen vermitteln. Angehörige und andere Menschen aus dem sozialen Umfeld der Betroffenen sollen ebenfalls lernen, Akzeptanz und Anerkennung für an Demenz Erkrankte zu zeigen. Das Seminar stellt die Standardebenen des Expertenstan-dards, den Personenzentrierten Ansatz nach Tom Kitwood sowie Möglichkeiten zur Implementierung vor.
Der Expertenstandard "Erhaltung und Förderung der Hautintegrität in der Pflege" zählt zu den jüngeren qualitätsorientierten Rahmenwerken aus der Reihe der Expertenstandards durch den DNQP. Da sich der Expertenstandard gezielt auf pflegebezogene Hautveränderungen (Xerosis cutis, Inkontinenz- assoziierte Dermatitis (IAD), Windeldermatitis (WD), Intertrigo, Skin Tears beschränkt, werden genau diese im Seminar beleuchtet, sowie die Ebenen und Aspekte des Expertenstandards vorgestellt.
In Deutschland sind ca. 9- 10 Millionen Menschen an Harn- oder Stuhlinkontinenz betroffen. Dabei kann eine sorgfältige Anamnese, kombiniert mit pflegerischen Beobachtungen, oft die richtigen Hinweise auf die genaue Form der Inkontinenz und deren Ursache geben. Im Seminar werden die Ebenen und Aspekte des Expertenstandards „Kontinenzförderung in der Pflege“ vorgestellt und deren Inhalte erläutert.